Informative Radtour „Rund um Biebesheim“ :

Ortsverein

Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte der Vorsitzende der Biebesheimer SPD, Kai Hammann, zur Radtour „Rund um Biebesheim“ auf dem Rathausplatz willkommen heißen – eine erfreuliche hohe Teilnehmerzahl.

Es war die erste Veranstaltung, die der Ortsverein seit Beginn der Corona-Pandemie durchführen konnte und alle Mitradelnden wurden zunächst über das Hygienekonzept für diese Tour informiert.

Rathaus

Dann gab es schon das Startsignal zu einer Radtour, mit der wir über viele Projekte aus der Biebesheimer Kommunalpolitik direkt vor Ort informieren wollten. Die Biebesheimer SPD konnte dabei viel Wissenswertes über umgesetzte und geplante Investitionen vermitteln.
Von der Sanierung der Kulturhalle, dem Umbau des Lehrschwimmbeckens an der Nibelungenschule und den neuen Spielgeräten auf dem Spielplatz „Ludwigstraße“ ging es auf der Tour weiter zum Biebesheimer Bahnhof, wo Kai Hammann über den Stand des barrierefreien Ausbaus berichtete.

Bahnhof

Einen Überblick zur Entwicklung des Gewerbegebietes, der Arbeitsplatzzahlen sowie der Finanzlage der Kommune gab Bürgermeister Thomas Schell im Anschluss in Höhe des Logistikzentrums von Fresenius Medical Care, ehe Joachim Freitag mit allen Teilnehmern einen Blick auf den Standort des Betonschwellenwerkes warf. Und natürlich wurde über den geplanten Radweg entlang der L3361 in Richtung Pfungstadt berichtet.
Dann hieß es wieder zurück auf die Westseite der Bahnlinie. Hier konnte Joachim Freitag Infos zum geplanten Radweg an der ehemaligen B44 in Richtung Stockstadt geben. Die Entwicklung der Verbrauchermärkte war ein weiteres Thema, bevor sich die Gruppe zu der Containeranlage der Kindertagesstätte „Im Langwatt“ begab. Thomas Schell konnte darüber informieren, dass die beiden neuen Krippengruppen in der Kita zwischenzeitlich den Betrieb aufgenommen haben und damit die Gemeinde in der Lage ist, voraussichtlich alle Platznachfragen im laufenden Kita-Jahr bedienen zu können. Dies war unter anderem auch deshalb möglich, weil es der Gemeinde gelungen sei, in den zurückliegenden Monaten zahlreiche neue Erzieherinnen und Erzieher einzustellen.
Der Weg führte die Radler weiter zur Rheinhalle, wo Joachim Freitag von den Planungen einer neuen Sporthalle berichtete, ergänzt von einer Erläuterung zu dem Schornsteinstorch, dessen bauliche Fähigkeiten für einige schmunzelnde Gesichter sorgten. Es folgte das Museumsgebäude in der Rheinstraße 44, dessen Sanierung sich langsam auf der Zielgeraden befindet. Man konnte vor Ort feststellen, dass die renovierten historischen Fenster wieder eingebaut sind und der Außenanstrich begonnen hatte. Kai Hammann wies neben der denkmalgerechten Sanierung auch auf den künftigen barrierefreien Zugang in das Gebäude hin.
Nun hieß es der Ortsdurchfahrtsstraße folgen und auf dem neuen Radschutzstreifen den nächsten Haltepunkt in Höhe der Sudetenstraße anzusteuern. Thomas Schell gab allen Teilnehmern einen Überblick zu den bisherigen baulichen Maßnahmen sowie zu den geplanten weiteren Bauabschnitten. Hierbei ging er insbesondere auf die erfolgte Aufhebung der Straßenbeitragssatzung ein, die sicherlich einen großen Vorteil für die Anlieger von solchen Straßenbauprojekten bedeutet.
Brigitte Freitag hatte im Anschluss die Aufgabe, den Erweiterungsbau der Wohnstätte für Behinderte in der Wormser Straße vorzustellen und die Gruppe blickte danach auf die geplante Bebauung des Grundstückes „Nibelungen“. Joachim Freitag berichtete, dass ca. 135 Wohneinheiten in den nächsten Jahren dort entstehen werden, von denen 55 mittels eines gemeindlichen Zuschusses sozial gefördert seien. Mit einem Baubeginn ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

Nibelungenviertel

Erneut berichtete Kai Hammann zur Einkaufssituation in der Gemeinde und dem begonnenen Neubau eines Verbrauchermarktes in der Heidelberger Straße. Auch das Pflegeheim am Haus Rheinblick, ein sehr wichtiges Projekt der letzten Jahre, wurde nochmals beleuchtet, bevor die Radfahrergruppe das Baugebiet „Anglerweg III“ ansteuerte, in dem Thomas Schell über die Entwicklung von Wohnbauflächen in der Gemeinde informierte.
Schon am Vereinsheim des Obst- und Gartenbauvereins angekommen, erfolgte durch Brigitte Freitag mit dem Blick auf das geplante Gelände für die Naturkindergartengruppe die letzte Projektvorstellung unserer Radtour. Hier zeigten sich die Teilnehmer davon überzeugt, dass der Standort für eine solche Gruppe gut geeignet ist.
Nach gut 2,5 Stunden Information und Radfahren erfolgte dann der Einkehrschwung zum Obst- und Gartenbauverein, wo die Vereinsmitglieder für das leibliche Wohl der Teilnehmer bereits vorgesorgt hatten. Mit einer guten Stärkung konnte man auf eine gelungene Radtour zurückblicken und viele waren von der großen Zahl an Infrastrukturmaßnahmen in unserer Gemeinde überrascht.
Die Biebesheimer SPD hat sich gefreut, dass so viele Interessierte an unserer Tour „Rund um Biebesheim“ teilgenommen haben und wir bedanken uns insbesondere beim Obst- und Gartenbauverein, der wieder ein hervorragender Gastgeber für uns war.

 
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